In welchem Verhältnis stehen kreative Prozesse und Handwerk, Arbeit und Maschine, Erschöpfung und Revolution?
V01CES//B0D1EZ ist die musiktheatrale Begegnung zwischen dem jüngst mit dem Ensemblepreis der Ernst von Siemens-Musikstiftung ausgezeichneten Komponisten Piyawat Louilarpprasert und Hans Werner Henze, dem Gründer der Münchener Biennale, der 2026 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.
In einer Koproduktion mit der Münchener Biennale stellt V01CES//B0D1EZ aktuelle Fragen zu politischer und physischer Arbeit, ritualisierten Tätigkeiten und andauerndem Widerstand in Zeiten einer immer mehr von der künstlichen Intelligenz dominierten Arbeitswelt, gespiegelt an einem KI-basierten Libretto zur Neukomposition R3SIST4NC3 B0D1EZ.
Musiktheater nach Hans Werner Henzes Voices und Piyawat Louilarppraserts R3SIST4NC3 B0D1EZ (Uraufführung), nach Texten von Richard W. Thomas, Bertolt Brecht, Erich Fried, Hans Magnus Enzensberger, Ho Chi Minh, Victor Hernández Cruz, Walton Smith und Piyawat Louilarpprasert (unter Mitwirkung von KI)In deutscher und englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Koproduktion der Münchener Biennale und Bayerischen Theaterakademie August Everding, in Kooperation mit Münchener Kammerorchester, Technische Hochschule Augsburg und Ludwigsburger Schlossfestspiele
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
Altersempfehlung ab 12 Jahren
Einsatz von Stroboskoplicht!
- Komposition: Hans Werner Henze, Piyawat Louilarpprasert
- Musikalische Leitung: Bas Wiegers
- Inszenierung: Amy Stebbins
- Bühne und Kostüm: Christian Wiehle
- Choreografie: Katja Wachter
- Dramaturgie: Fanny Karos, Lea Vaterlaus
- Video: Alexander Hügel
- Licht: Ramona Lehnert
- Sänger:innen: Haozhou Hu, Mose Lee, Henrique Lencastre, Beatriz Maia, Rusnė Tušlaitė, Madeleine Shari Wulff
- Orchester: Münchener Kammerorchester
Eine Produktion vom Studiengang Musiktheater/Operngesang, Leitung: Prof. Balázs Kovalik, KS Prof. Andreas Schmidt
in Kooperation mit
in Koproduktion mit
Termine
Werkeinführung
Werkeinführung
Werkeinführung