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Wie kreieren wir eine Welt, in der wir Menschen einfach nur Menschen sind?
In ihrer Performance, die von der Hochschule für Musik und Theater München mit dem Gender Diversity Award ausgezeichnet wurde, rückt Darstellerin Svea Harder die Femme Fatale (frz. „verhängnisvolle Frau“) in den Brennpunkt.
Auf der Bühne stellt sie sich als Figur, zufällig weiblich, Situationen, die auf wahren Erlebnissen verschiedener Frauen basieren und versucht die trümmerhaften Wortfetzen ihrer Gedanken zu ordnen: Was bedeutet Weiblichkeit? Wie beeinflussen mich Machtsysteme? Wie wird Liebe von Rollenbildern begrenzt?
Im Streben nach Menschlichkeit, Liebe und Akzeptanz sucht sie nach den richtigen Antworten, unwissentlich, ob es überhaupt welche gibt. Chansons weiblicher Interpretinnen bieten ihr Ausdruck, begleitet von Klavier und einer Loop-Station im Streben, sich als Frau vom brennenden Feuer der Gesellschaft zu befreien: Frau sein im Heute, Mensch sein im Morgen.
Solo-Abend mit musikalischen Akzenten von Svea Harder
- Konzept und Inszenierung: Svea Harder
- Bühne und Kostüm: Svea Harder
- Dramaturgie: Celina Larab
- Licht: Raphaël-Aaron Moss
- Ton: Maximilian Schmidt
- Sängerin: Svea Harder
Eine Produktion des Studiengangs Musical
Leitung: Prof. Marianne Larsen
In Kooperation mit