Wir sind in die Welt geworfen und verstehen die Spielregeln nicht.
Lewis Carroll erfindet mit Alice im Wunderland eine Welt, in der die Konventionen Kopf stehen. Auf ihrer Reise scheitert Alice immer wieder an den Regeln des Miteinanders – die Worte verdrehen sich, schlagen einen Haken und laufen ihr davon.
Frei nach Motiven aus Carrolls Roman übersetzt Meret Mareike Behschnitt Alices Ringen mit den Regeln in unsere heutige Zeit und inszeniert die Teegesellschaft als Versuchsanordnung: Im spießbürgerlichen Reihenhausgärtchen lässt Alice sich zum Tee mit sich selbst nieder und fragt, ob die Regeln nicht auch ganz anders aussehen könnten. Wenn die Ordnung selbst absurd ist, ist Nonsens nicht die vernünftigste Form des Widerstands?
- Inszenierung: Meret Mareike Behschnitt
- Bühne und Kostüme: Zara Stahn, Sophie Langlotz
- Dramaturgie: Henryk Götze
- Musik: Tom Cohrs
- Licht: Benjamin Schmidt
- Maske: Emily Donschachner, Melf Ingwersen
- Ton: Christian Späth
- Darteller:innen: Kai Dahlberg
- Darsteller:innen: Josefine Ebner, Marlene Kanning, Richard Kipp, Paul Palatschek, Danai Simantiri
Eine Produktion vom Studiengang Regie für Musik- und Sprechtheater, Performative Künste
Leitung: Prof. Sebastian Baumgarten
In Kooperation mit der
Termine
Werkeinführung
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