Was ist einem Leben vorgegeben? Was ist Schicksal, was ist gesellschaftliche Konvention? Kann es Selbstbestimmung geben?
Georg Friedrich Händels Oratorium Il trionfo del Tempo e del Disinganno verhandelt den Konflikt der allegorischen Figur der Schönheit, die hin- und hergerissen ist zwischen den Verlockungen des Vergnügens und der enttäuschenden Erkenntnis von Zeit und Wahrheit. Ganz im Sinne des barocken Vanitas-Motivs muss das Vergnügen schließlich zurücktreten.
Regisseur Wolfgang Nägele liest diesen inneren Kampf weniger als eine Eitelkeit der Jugend, sondern als notwendige Aushandlung zwischen dem Leben und den sozialen Ordnungen, in die es sich einfügt.
Gemeinsam mit vier Instrumentalist:innen widmet sich die Produktion des Studiengangs Musiktheater/Operngesang einer Sammlung an Erinnerungen und Erlebnissen eines Lebens.
- Musikalische Leitung: Joachim Tschiedel
- Inszenierung: Wolfgang Nägele
- Bühne und Kostüm: Marlen Duken
- Dramaturgie: Katharina Marie Lebmeier, Uma Tholen
- Licht: Anja Sekulić
- Sänger:innen: Katja Maderer, Laura Richter, Julia Schneider, Madeleine Shari Wulff
- Musikensemble: Sophie Esterbauer (Laute/Gitarre), Tamar Inbar (Oboe/Blockflöte), Katerina Giannitsioti und Katerina Giannitsioti (Violoncello)
Eine Produktion des Studiengangs Musiktheater/Operngesang, Leitung: Prof. Balázs Kovalik, KS Prof. Andreas Schmidt
In Kooperation mit
Termine
Intro
Intro
Intro
Intro